‘lese gerade „Sit ‘n Go Strategy“ von Collin Moshman. Es geht um Post-Flop Spiel in frühen Phasen von Sit-and-Go Turnieren. Darin wird als Hand 1-22 folgende Situation beschrieben (übersetzt und leicht verkürzt):
Blinds: 20-40, 10 Spieler, 1940 Chips.
Eigene Hand: Q
Q
in später mittlerer Position.
Aktion bisher: Under the gun (UTG; 2000 Chips) raised auf 120, zwei Spieler folden, nächster (MP1, 1820 Chips) called.
Eigenes Spiel: Raise auf 450.
Weitere Aktion: Alle folden zum UTG, der und MP1 callen.
Stand: 3 Spieler im Pott mit 1410 Chips.
Flop kommt K
K
9
.
Aktion bisher: UTG setzt 600 Chips, MP1 foldet.
Frage: Was tun?
Wie würden die Leser spielen? Hier kann online abgestimmt werden. Die Begründung würde mich interessieren und kann als Kommentar zu diesem Artikel hinterlassen werden.
Was das Buch schreibt und was ich spielen würde:
Das Buch rationalisiert, daß, hätte MP1 einen König auf der Hand, er checken würde, denn fast alle Spieler, selbst Anfänger, würden solch eine Hand slow spielen. Daraus folgt, daß Q
Q
derzeit die beste Hand, wenn auch verletzlich, ist, und deshalb maximaler Schutz gespielt werden muß: Raise All-In sei das beste Spiel.
Ich würde an dieser Stelle folden, denn: wäre ich MP1, würde ich mit K auf der Hand in den meisten Fällen einen Value Bet spielen. Erstens bringt das mehr Chips ins Spiel, zweitens würde ich genau das beschriebene Spiel hinter mir erwarten, drittens habe ich online die Erfahrung gemacht, daß direktes Spiel am erfolgreichsten ist („you can’t bluff a monkey“).
Eure Kommentare?