Neuer Blind Schedule Doc-T200 V1.1 akzeptiert

22 05 2007

Das gestrige „Gadabout“ Turnier war leider mit drei Personen etwas sehr deutlich unterbesetzt. Spontan wurde beschlossen, neue Schedules zu probieren. Gespielt wurde jeweils einmal Doc-T200 V1.1T und Doc-T1000 V0.1T.

Doc-T200 V1.1T: Hiermit „fühlte“ sich das Spiel sehr gut an. Die höhere Chipzahl und der größere Startwert führten scheinbar zu etwas belebterem Spiel, weil geraised werden kann, ohne signifikante Teile der Chips zu riskieren und bei Verlust für den Rest des Spiels chancenlos zu verbleiben. In den ersten drei Leveln führte die geringe Zahl 1’er Chips zu erhöhtem Wechselaufwand, der proaktiv zu führen ist, um das Spiel nicht auszubremsen. Bei mehr als nur drei Spielern relativiert sich der Effekt vielleicht wieder. Ab Level vier war dies kein Problem mehr. Der Chipcount ist sehr angenehm zu spielen. Ein voller Erfolg!

Doc-T 1000 V0.1T: Die erneut höhere Chipzahl führte zu noch aktiverem Spiel. Durch die vielfache Kombinierbarkeit der Blinds durch die verschiedenen Chiptypen kam es kaum zu Wechselnotwendigkeiten. Die Chipstapel auf dem Tisch sind angenehm bunt. Die hohen Wertigkeiten fühlen sich ungewohnt an, Blinds haben die Größe des gesamten Startbetrags des vorigen Schedules! Für’s erste sollten wir diesen Blind vielleicht noch nicht spielen, bis wir mehr Sicherheit haben. Da bereits in einer frühen Hand die Chipzahl schon sehr unausgewogen wurde (Flop kam QQJTT, Piet Thimm called mit 77 konsequent die Raises von Doc-T mit QQ), ist das Ergebnis möglicherweise nicht repräsentativ.

Fazit: Das nächste Turnier wird mit Doc-T200 V1.1 bestritten und danach die Erfahrungen diskutiert.

Nota Bene: Beim Tentacles Con in Bacharach sollte auch bereits Doc-T200 V1.1 gespielt werden, dann können mehr Spieler erste Erfahrungen damit sammeln und Rückmeldung geben.

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