Wie spielt Gus Hansen 22

1 07 2008

Gestern kam die Frage auf, wie man am besten 22 spielen sollte. Ausgerechnet einen Tag später lese ich dazu die Meinung von Gus Hansen in seinem Buch „Every Hand Revealed“. Er führt an Chips gegen Jimmy Fricke im Heads-Up der Aussie Millions 2007. Er stuft die Hand als kritisch (das sind nur 21 von 329) ein. Sie ist überschrieben mit „Gus in Wonderland“.

Er beginnt die Beschreibung mit:

I decide to just call on the button with two Deuces, a strange play since it probably plays worse than any other hand post-flop. Unless you flop a set there are always three over cards to worry about, making it hard to proceed properly.

It is much better to raise hoping to win it pre-flop, and if not maybe take it down with a continuation bet on the flop. If you get really lucky you flop a set, top pair for your opponent and you win it all right there. Dream on. Never happens!

Dann kommt der Flop, natürlich kein Drilling, und Gus folgert messerscharf, warum er die beste Hand hat, wie ungeschickt die ständigen Bets von Fricke sind und warum er unbedingt alles callen muß, da Gus die beste Hand hat, obwohl bis zum River kein Drilling daraus wird. Dummerweise gewinnt Fricke die Hand, da er das Paar Fünfer vom Tisch mit einer eigenen Fünf zum Drilling getroffen hat. Gus schreibt:

Oops! All my „great“ calls went quickly down the drain!

Er schließt die Analyse mit:

Recap: I managed to lose 1.67 Million on a stupid hand, on a fucked-up flop, trying to be a hero. Can we please just forget about this hand?

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